Gelobt sei, was hart macht

Fluoridierung


Die 3. Prophylaxesäule ist die Fluoridierung der Zähne.

Schmelzhärtung

Fluoride gehören zu den essentiellen, d.h. lebensnotwendigen Spurenelementen. Ohne Fluoride ist der Mensch nicht
lebensfähig. Sie sind absolut notwendig für die Stabilität des Skeletts.

Darüber hinaus schützen Fluoride die Zähne vor schädlichen Kariessäuren im Mund. Hierzu ist der direkte Kontakt der
Fluoride mit dem Zahnschmelz entscheidend.

Fluorid als Zahnlack aufgetragen, lässt eine chemische
Umgebung entstehen, welche es den Mikroorganismen
erheblich erschwert, Schäden zu verursachen.

Auch beginnende oberflächliche Defekte können remineralisiert werden. So kann Ihre Prophylaxepraxis in bestimmten Fällen
frühe Defekte zum Ausheilen bringen, statt mit Metallen oder Kunststoffen Löcher zu füllen.

Formen der Fluoridanwendung sind:

Tablettenfluoridierung

Die Fluoridmenge ist nach dem Alter/Körpergewicht individuell
zu dosieren.

Wichtig:
Die Tabletten müssen ganz langsam im Mund zergehen, um eine Oberflächenwirkung am Zahn zu nutzen.

Fluoride in Zahnpasten

Fluoride sind in Form von

  • Natriumfluorid
  • Natriummonofluorphosphat
  • Zinnfluorid
  • Aminfluorid

enthalten. Die beiden letzten sind nach neuesten Erkenntnissen für den Schmelzschutz am effektivsten.

Alle Kinderzahnpasten enthalten nur ¼ Fluorid der Fluoridkonzentration von Erwachsenenzahnpasten. Letztere sind ab dem 9. Lebensjahr zu verwenden.

Fluoridspülungen

Mit der Mundspüllösung „Meridol“ steht z.B. eine Kombination aus Zinnfluorid und Aminfluorid zur Verfügung, die neben der Kariesreduktion auch bei Entzündungen des Zahnfleisches sehr gut hilft und eine Alternative zum Chlorhexidin (CHX) darstellt.

Wichtig:
Für die lokale Fluoridanwendung mittels Tabletten, Zahnpasta und Spülungen gilt: nicht mit Leitungswasser nachspülen, nicht schlucken, nur ausspucken! Sie intensivieren somit die Fluoridwirkung!

Fluoridlacke und -gele

Im Rahmen der professionellen Betreuung in Ihrer ZahnKonzept-Praxis trägt Ihre Mundhygienikerin Lacke und Lösungen auf Ihre Zähne auf mit einer Schutzwirkung von etwa 3 Monaten.
Im Zusammenhang mit einer Fluorid-Intensivkur, z.B. bei empfindlichen Zahnhälsen, kann Fluoridgel durch die Verwendung einer Medikamentenschiene über einen längeren Zeitraum am Wirkort appliziert und gehalten werden.
Fragen Sie zu weiteren Details unbedingt Ihre Mundhygienikerin (siehe auch: Lasertherapie).

Speisesalzfluoridierung

ist die billigste Fluoridierungsform. Sie bringt nach Untersuchungen u.a. aus der Schweiz eine etwa 30%ige Kariesreduktion.

Wichtig:
Verwenden Sie Fluoride wie ein Medikament. Entscheiden Sie sich für die eine oder andere Fluoridierungsform. Vermeiden Sie Überdosierungen. Lassen Sie sich unbedingt kompetent und umfassend beraten!

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