Keine Macht der "Droge" Zucker

Ernährung


Die 5. Säule Ihres Prophylaxeerfolgs ist Ihre Ernährung.

Gesunde Kost

Hier gilt es, auf äußere, ernährungsbedingte Einflüsse zu
achten und Risiken zu beeinflussen. Ganz auf Zucker zu
verzichten ist kaum möglich, aber es gilt, den Zucker-
verbrauch einzuschränken.

Dabei ist nicht die absolute Menge des Zuckers
entscheidend, sondern die Häufigkeit. Wenn permanent
Zucker konsumiert wird, kann das saure Milieu im Mund
nicht neutralisiert werden. Ein oder zwei kurzzeitige Zucker-
schübe am Tag sind dagegen relativ harmlos, da der Speichel
bald für eine Neutralisation sorgt.

Keine süßen Pausensnacks in der Schule oder vor dem Schlafengehen.

Vereinfacht lässt sich sagen:

Was gesund ist für Figur und Körper, ist fast immer auch gut
für Ihre Zähne. Wenig Süßes, viel Kerniges, Körniges und
Kräftiges, Salat, Obst, Gemüse.

In der Ernährungsberatung analysiert Ihre Mundhygienikerin,
ob und wie sehr Ihre täglichen Eßgewohnheiten Ihr Gebiss
schädigen. Sie sucht nach individuellen Alternativen
(z.B. Zucker-Ersatzstoff), die Ihre persönlichen Risiken abschwächen oder gar eliminieren.

Vor allem müssen Sie auf "versteckten Zucker" beim Essen und Trinken achten.
Siehe untenstehende Tabelle, Zuckergehalt in Prozent:

Tomatenketchup 50 %
Tortenhilfe 90 %
Energie-Mineralgetränk 96 %
Multivitaminpräparate 89 %
Haferschleim 55 %
Kindertee bis zu 96 %
Honig 80 %
Nutella 58 %
Kaba Fit 97 %
Gummibärchen 77 %
Lakritz 78 %
Schokolade 60 %
Trockenobst 50 %
Dosenfrüchte bis zu 60 %

 

Und schließlich:

  • Machen Sie sich bewusst, welche schädlichen Wirkungen Zucker hat.
  • Sie wissen, worin wieviel Zucker ist und
  • beobachten Ihren eigenen Zuckergebrauch.
  • Reduzieren Sie gezielt Ihren Zuckerkonsum.  
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